Brombeere (Rubus fruticosus agg.)
Verschiedene Sorten, alle stachellos
Stachellose Brombeeren verbinden kräftigen Wuchs mit großen, aromatischen Früchten und einer besonders angenehmen Ernte. Je nach Sorte beginnt die Reife ab Ende Juli beziehungsweise August. Die langen Ruten lassen sich gut an Spalieren oder Drähten führen und liefern bei guter Pflege über mehrere Wochen Früchte.
Standort: sonnig bis halbschattig; bevorzugt humose, nährstoffreiche, frische und gut durchlässige Böden
Wuchs: schnell wachsend, reichtragend und stachellos; bildet lange Ruten, die sich gut an einem Spalier oder Drahtgerüst führen lassen
Blüte: weiß bis zartrosa, meist ab Mai bis Juni; die Blüten werden von Bienen und anderen Bestäubern besucht
Frucht: große, dunkelviolette bis schwarze Brombeeren mit aromatischem, je nach Sorte leicht säuerlichem Geschmack
Reifezeit: ab Ende Juli beziehungsweise August, je nach Sorte
Ökologischer Wert: Die Blüten bieten Bienen, Wildbienen und weiteren Insekten Nektar und Pollen. Reife Früchte werden auch von Vögeln genutzt.
Verwendung: zum Frischverzehr sowie für Marmelade, Gelee, Saft, Desserts, Kuchen und zum Einfrieren
Schnitt: Die Ruten tragen in der Regel im zweiten Jahr. Abgetragene Ruten nach der Ernte bodennah entfernen, junge kräftige Triebe stehen lassen und für die Ernte im folgenden Jahr anbinden.
Besonderheiten: alle angebotenen Sorten sind stachellos und dadurch besonders angenehm zu pflegen und zu beernten. Eine Rankhilfe sorgt für einen übersichtlichen Wuchs, erleichtert die Ernte und hält die Früchte besser belüftet.