Buschrose (Rosa corymbifera)
Die Busch-Rose ist eine robuste heimische Wildrose mit lockerem, bogig überhängendem Wuchs. Ihre zahlreichen weiß bis zartrosa Blüten duften im Frühsommer, später folgen leuchtend orangerote Hagebutten. Sie ist der Hunds-Rose sehr ähnlich, lässt sich aber unter anderem an den zumindest unterseits behaarten Blättern unterscheiden.
Standort: anspruchslos; Sonne bis Halbschatten, wärmeliebend und anpassungsfähig; kommt auch mit eher trockenen, kargen Böden gut zurecht
Wuchs: stark verzweigter, buschiger Strauch mit bogig überhängenden Ästen, meist bis etwa 2 m hoch
Blüte: Juni bis Juli, weiß bis zartrosa, duftend; häufig mehrere Blüten in einem Blütenstand
Frucht: rund bis eiförmig, orangerot bis leuchtend rot; spät reifende Hagebutten, die auch im Winter Nahrung bieten können
Ökologischer Wert: Die offenen Blüten werden von Bienen, Schmetterlingen und anderen Insekten besucht. Die Hagebutten dienen zahlreichen Vogelarten als Nahrung, besonders in der nahrungsarmen Jahreszeit.
Verwendung: für naturnahe Hecken, Wildgehölzpflanzungen und Gehölzgruppen; auch als Unterlage für Zierrosen geeignet. Die Hagebutten können für Marmelade oder Tee verwendet werden.
Schnitt: gut schnittverträglich; ein regelmäßiger Rückschnitt ist nicht notwendig. Bei Bedarf ältere oder störende Triebe auslichten.
Besonderheiten: Die weichen, zumindest auf der Unterseite behaarten Blätter helfen bei der Unterscheidung von der nah verwandten Hunds-Rose. Die Kelchblätter der Hagebutten fallen früh ab.