Walnuss (Juglans regia)
30cm im Topf!
Die Walnuss entwickelt sich zu einem stattlichen, langlebigen Baum mit weit ausladender Krone. Im Herbst liefert sie die bekannten Walnüsse, die sich frisch, zum Backen oder für hochwertiges Speiseöl verwenden lassen. Mit ausreichend Platz wird sie über viele Jahre zu einem markanten Gartenbaum.
Standort: sonnig und warm; bevorzugt tiefgründige, nährstoffreiche und gut durchlässige Böden
Wuchs: sommergrüner, raschwüchsiger Großbaum mit lockerer, breit ausladender Krone, bis etwa 25 m hoch und mit kräftigem Wurzelsystem; im Alter deutlich über 8 m breite Krone
Blüte: April bis Mai; männliche Blüten in bis zu 15 cm langen, hängenden Kätzchen, weibliche Blüten deutlich unscheinbarer; Windbestäubung
Frucht: ei- bis kugelförmige Walnüsse; die grüne, ledrige Fruchthülle öffnet sich ab September und gibt die hartschalige Nuss frei. Für einen guten Ertrag ist Fremdbestäubung durch eine weitere geeignete Walnuss in der Umgebung von Vorteil.
Ökologischer Wert: Die Nüsse sind eine energiereiche Nahrungsquelle für verschiedene Vögel und Kleinsäuger. Ältere, großkronige Bäume bieten außerdem Struktur, Schutz und Lebensraum.
Verwendung: als Solitär- und Gartenbaum für größere Grundstücke; die Nüsse eignen sich zum Frischverzehr, Backen und für die Herstellung von Speiseöl. Das hochwertige Holz wird traditionell im Möbelbau verwendet.
Schnitt: benötigt als ausgewachsener Baum nur wenig Schnitt. Falls Schnittmaßnahmen notwendig sind, sollten sie vorzugsweise zwischen Hochsommer und Frühherbst erfolgen, da Walnüsse bei Schnitt zu anderen Zeiten stark „bluten“ können.
Besonderheiten: Die gefiederten Blätter treiben vergleichsweise spät im Frühjahr aus und werden im Frühherbst früh abgeworfen. Beim Austrieb sind sie weich und rotbraun. Aufgrund des kräftigen Wuchses sollte der Walnuss von Beginn an ausreichend Platz und Abstand zu Gebäuden eingeräumt werden.